Stromwerbung - eine elektrisierende Geschichte

Werbung besteht häufig aus Botschaften an die Sinne: Das Parfüm duftet, die Goldkette glitzert und die Schokolade verwöhnt den Gaumen. Doch wie funktioniert Werbung für etwas, das weder riecht noch schmeckt noch sichtbar ist? Wie wirbt man für Strom?

„elektrisierend! Werbung für Strom 1890 bis 2010“ heißt eine Sonderausstellung im Museum Strom und Leben, die erstmals umfassend die Geschichte der Stromwerbung nachzeichnet. Im Spiegel historischer Werbung zeigt sich, wie aus dem weithin unbekannten Phänomen Elektrizität ein alltägliches Massenprodukt geworden ist. Die Geschichte beginnt vor 120 Jahren, als Strom noch völlig unverkäuflich war, und mündet in eine Gegenwart, in der Werbestrategen aus Strom Marken machen.

Auf 250 Quadratmetern zeigt das Museum Strom und Leben Highlights seiner Sammlung, darunter Plakate so bedeutender Künstler und Grafiker wie Ludwig Hohlwein, Julius Klinger, Peter Behrens und Louis Oppenheim. Die Ausstellung erzählt, wie Unternehmen die Wünsche von Verbrauchern interpretiert haben. Außerdem zeigt sie, wie sich gesellschaftliche Werte in Werbung ausdrücken. Somit verbindet die Ausstellung wirtschaftliche, technische und soziale Aspekte.

Begleitend erscheint ein umfangreicher Katalog.

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Info-Faltblatt

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Zur Sonderausstellung „elektrisierend! Werbung für Strom 1890 bis 2010" gibt es ein Informationsfaltblatt mit Öffnungszeiten, Anfahrt und Preisen.

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Umspannwerk Recklinghausen

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Der Webauftritt des Museums Strom und Leben bietet umfassende Informationen beispielsweise zu Museumspädagogik.

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