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Kreativität, Bodenständigkeit und Abenteuer
Nicht einmal schauerartige Gewitter konnten die Bewohner des Ruhrgebiets im Juni 2009 davon abhalten, ihre „Nacht der Industriekultur“ zu erleben: die Extraschicht. Im Jahr 2010 kommt diesem Ereignis eine noch höhere Bedeutung zu: Die Extraschicht am 19. Juni ist das offizielle Sommerfest der Kulturhauptstadt.
In der Nacht der Industriekultur werden Kokereien, Stahlwerke, Zechen, Maschinenhallen und Gasometer zu Kulissen für Theater, Musik und Kunst. Von 18 Uhr bis 2 Uhr morgens können die Besucher aus mehr als 120 Veranstaltungen wählen. An 40 Spielorten wird die Extraschicht zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Einer dieser Spielorte wird im Kulturhauptstadtjahr das Ruhr-Atoll auf dem Baldeneysee sein. Die vier künstlichen Inseln auf dem Gewässer bei Essen bieten eine einzigartige Kulisse für Performances. RWE, das die vier Inseln finanziert hat, ist auch Hauptsponsor der Extraschicht 2010. Das Energieunternehmen wird für ein buntes Programm am Ruhr-Atoll sorgen. Sobald es feststeht, wird es auf EnergieKultur Ruhr veröffentlicht.
Dr. Stephan Muschick, Leiter des Bereichs Bürgerschaftliches Engagement bei RWE, hat seine Extraschicht 2009 unter anderem zur Henrichshütte nach Hattingen verschlagen. Mit Vorfreude blickt er auf 2010: „Die Extraschicht wird jedes Jahr besser und bleibt auch für Menschen wie mich, die im Ruhrgebiet leben und arbeiten, überraschend. Da ist alles drin: Kreativität, Bodenständigkeit und ein wenig Abenteuer.“



















