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Stadt Dortmund

Moderne Kunst modern präsentiert

Das ehemalige Gär- und Lagerhochhaus der Union-Brauerei in Dortmund wird zum Zentrum für Kunst und Kreativität umgebaut. Galerien ziehen ein, Musiklabels präsentieren sich und Werbefachleute tagen. Das Highlight für die Besucher dürfte die Sammlung von Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts sein: das „Museum Ostwall im Dortmunder U“. Zur Neueröffnung im Jahr 2010 ist eine Sonderausstellung geplant.

Kunst angemessen zu zeigen, ist der Wunsch eines jeden Kurators. Für Professor Dr. Kurt Wettengl, seit 2005 Direktor des „Museums am Ostwall“ (MO), geht er in Erfüllung. Die Dortmunder Sammlung für moderne und zeitgenössische Kunst zieht in den U-Turm am östlichen Ende der City. Während das Museum am Ostwall weder über Depots noch über eine zeitgemäße Klimaanlage verfügt, bleiben im neuen Haus keine Wünsche offen.

Hell und geräumig wird der alte Fabrikturm nach dem Umbau sein. Auf diese Weise werden die Werke unter anderem von Alexej von Jawlensky ins rechte Licht gerückt. Neben 35 Arbeiten dieses Malers umfasst die Dortmunder Sammlung Gemälde, Skulpturen, Objekte und Fotos des 20. Jahrhunderts sowie mehr als 2.500 grafische Blätter aus der klassischen Moderne bis zur Gegenwart. Die Skulpturensammlung von Mailloi über Lehmbruck, Archipenko, Moore, Calder, Wotruba, Arp und Spangnulo bis zu dem plastischen Nachlass des Dortmunders Bernhard Hoetger spiegelt viele Facetten bildhauerischer Entwicklung in der Moderne.

Seinen Namen wird das Museum mitnehmen. „Museum Ostwall im Dortmunder U“ lautet dann die offizielle Adresse. Das etablierte Logo mit den Großbuchstaben MO bleibt damit ebenfalls erhalten. Zur Neueröffnung im Mai 2010 plant das MO die Sonderausstellung „Was tun? Kunst und Partizipation von 1950 bis heute“. Das Thema: Seit den 1950er-Jahren beziehen Künstlerinnen und Künstler ihr Publikum in den Entstehungsprozess ihrer Kunst ein. Frühe Performances und konzeptuelle Arbeiten von Pionieren wie John Cage, Dan Graham, Valie Export und Hans Haacke bis zu zeitgenössischen Projekten von Jochen Gerz, Felix Gonzalez-Torres, Francis Alÿs und Erwin Wurm bilden das Spektrum.

Außerdem beteiligt sich das Museum Ostwall im Dortmunder U an einem Projekt der 18 national und international arbeitenden Kunstmuseen des Ruhrgebietes mit dem Titel „Mapping the Region“. Der Beitrag des MO heißt „Westend Dortmund“: Mit Jugendlichen im Quartier Rheinische Straße, dem unmittelbaren Umfeld des Museums, will das Museum das Stadtumfeld erkunden.

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Gerber Architekten

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Die Internetseite des für den Umbau verantwortlichen Architekturbüros bietet Detailinfos und Bilder zum Projekt.

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